Dieser Hund wurde vermittelt von www.pro-canalba.eu

Mein Name
Lawando

Rasse
Mischling

Das ist mein Hund und ich möchte gerne einen neuen Happy End Beitrag hinzufügen

Eintrag vom 17.05.2021
Sanftmut ist mein Name...

Hallo Ihr Lieben,

jetzt bin ich schon seit einem ganzen Jahr in meinem neuen Zuhause und es hat sich in den letzten Monaten wieder einiges getan:

Ich bin mein Sicherheitsgeschirr los (!) und mein einfaches, normales benötige ich auch eigentlich nur zum Autofahren, denn ich laufe ziemlich brav und ohne zu ziehen an der Leine und so genügt meist ein Halsband. Am liebsten laufe ich inzwischen aber ganz frei und darf das auch, außer an der Straße! Dabei höre ich in der Regel auch sehr gut, wenn Mama meinen Namen oder "Komm!" ruft oder pfeift und behalte sie im Auge - na ja, 2mal bin ich schon hinter Hasen durchs Feld gesaust wink. Aber an Wegkreuzungen reagiere ich ziemlich zuverlässig auf "Warte!". "Sitz!" und "Platz!" klappt noch nicht, ist mir einfach noch nicht geheuer und wenn mir damit jemand kommt, hab ich Angst und ducke mich weg. Aber das wird sicher noch! Spazierengehen ist nach wie vor das Größte für mich, egal wie lang oder weit. Ich schnuppere überall ausgiebig/ lese die "Hundezeitung", suche Leckerchen, buddel Löcher oder flitze, bevorzugt durchs trockene, raschelnde Laub im Wald - aber mit Tempo und brauche dafür nicht mal einen Hasen oder andere Hundkumpel! Wenn mir andere Hunde begegnen, bin ich immer noch vorsichtig, v.a. wenn sie auf mich zu rennen, freue mich aber oft auch und wedele zur Begrüßung mit dem Schwanz - manchmal begebe ich mich auch schon in die Haltung zur Spielaufforderung. Mit dem Theo, der bei uns in der Nähe wohnt, habe ich auch schonmal ein bißchen Nachlaufen im Feld gespielt, aber nicht zu wild. Am liebsten mag ich Mädchen, besonders die Ella vom See heart. Gerne fahre ich Auto - auch längere Strecken - und mache es mir dann so richtig gemütlich. Letztens war ich dabei so entspannt, dass ich wie ein Baby (sagt Mama) geschlafen habe. Bei Besuchen in einer anderen Wohnung halte ich mich meist nah bei Mama, auch wenn's im größten Chaos ist. Ich war aber auch schonmal für kurze Zeit alleine bei jemand anderem in der Wohnung und spazieren - hab ich gut geschafft, aber mich dann auch gefreut als Mama wieder kam! - Meine "Baustelle" ist immer noch im Haus. Am liebsten liege ich einfach nur auf der Couch, gehe aber inzwischen, wenn Mama mich danach fragt, mit ihr ins Arbeitszimmer, wo ich es mir auf einem Fell bequem mache. Und in den Garten gehe ich auch, wenn die Terrassentüre offen ist. So gern ich unterwegs Leckerchen suche und aus der Hand nehme, zu Hause fresse ich nur, wenn Mama nicht da oder abends schon im Bett ist und mich keiner dabei sieht. Aber ist ja auch egal - vielleicht trau ich mich ja irgendwann doch mal - so ein-/ zweimal ist es mir versehentlich schon passiert, ein Stück Brot beim Frühstück von Mama zu nehmen!

Mama ist sehr glücklich mit mir, sie sagt, ich bin einfach nur lieb und sanft und ein großer Schatz. Das ist doch toll!!!

Beim nächsten Mal habe ich sicher wieder etwas Neues zu erzählen. Bis dahin wieder                                                    liebe Grüße an alle Pro-canalba-Mitarbeiter, besonders auch an Frau Binz, die sich immer mal ganz lieb meldet!

Euer Lawando

Eintrag vom 26.11.2020
viele kleine Schritte...

Hallo Ihr Lieben,

nachdem ich jetzt schon ein halbes Jahr mit Mama zusammenlebe, möchte ich Euch wieder berichten. Inzwischen hat sich eine Menge getan:

Ich habe einen neuen Lieblingsplatz, juchhu – auf einem kuscheligen Fell auf Mama's Couch (Psst, es war vorher ihr Lieblingsplatz, aber sie darf auch ruhig 'mal bei mir sitzen!). Hier verbringe ich die meiste Zeit des Tages, wenn Mama nicht da ist und wir nicht unterwegs sind. Mama nennt mich ihren „kleinen (italienischen) Prinzen“.

Mein Geschirr lasse ich jetzt (fast) problemlos an- und ausziehen. Ich liebe es, spazieren zu gehen und dabei ist mein Lieblings- (und bisher einziges) Spiel das Leckerchen suchen. Da bin ich richtig fit drin – sogar abends im Dunkeln! Auch kann ich sehr gut und leichtfüßig springen: aus einem kleinen Graben oder über einen im Weg liegenden Baumstamm. Im Feld laufe ich gerne an den Kohlpflanzen mit ihren großen Blättern entlang unter bzw. zwischen denen ich ausgiebig schnuppere. Zwar bin ich anderen Menschen gegenüber drinnen wie draußen immer noch sehr vorsichtig, aber doch auch sehr neugierig und so muss ich einige von ihnen dann mal beschnuppern. Mit ruhig auf mich zu kommenden Hunden beschnuppere ich mich gerne, bin aber insgesamt eher noch auf der Hut und mache lieber einen Bogen – man weiß ja nie!

Ich fahre inzwischen sehr gerne im Auto, wo ich es mir auf der Rückbank richtig gemütlich mache und manchmal eigentlich gar nicht so schnell wieder aussteigen möchte. In anderen Wohnungen bin ich noch sehr vorsichtig, aber wenn Mama dabei ist, ist das ok und ich bin brav. Fressen tu ich nach wie vor bevorzugt abends, wenn es dunkel ist und mich keiner sehen kann. Dann trau ich mich auch mal bis in die Küche, wo öfter noch ein kleines Schälchen mit einer besonderen Leckerei steht. Besonders gerne mag ich Leberwurstbrot, das mir eine Bekannte von Mama manchmal zum Spaziergang mitbringt.

Ihr seht also, dass ich ganz gute Fortschritte mache, v.a. draußen, weil ich mich da insgesamt wohler als drinnen fühle, wo ich mich freiwillig noch wenig von meinem Plätzchen entferne, aber das kommt sicher noch...- beim nächsten Mal mehr!

Liebe Grüße an alle pro-canalba- Mitarbeiter, besonders auch an Frau Binz!!

Euer Lawando

 

Eintrag vom 17.05.2020
Großes Glück in schwieriger Zeit!!!

Hallo Ihr Lieben,

endlich hat es auch bei mir geklappt – ich hab' ein neues Zuhause!! Hoffentlich kann ich hier bei meiner Adoptiv-Mama meine große Angst verlieren!

Nach dem langen Transport aus Italien kam ich erstmal für 14 Tage auf eine tolle Pflegestelle. Hier gab es einen ganz großen Garten, wo ich toll herumschnüffeln konnte und 3 große Hundekumpels hatte. Der Abschied von hier am Sonntag war schon etwas traurig. Ich wurde auf die Rückbank ins Auto verfrachtet, wo ich mich in die letzte Ecke verkrochen habe, damit man mich möglichst nicht bemerkt. Die Ankunft Zuhause war dann auch etwas schwierig, weil ich mich an der Leine nur ganz klein auf den Boden geduckt habe. Mama hat dann die Leine abgemacht und ich bin durch den Garten gelaufen. War schon nicht ganz einfach, mich wieder einzufangen - und weil ich die drei Stufen zur Terrasse nicht hoch wollte – so was kannte ich gar nicht – wurde ich hochgehoben. Das fand ich aber total doof und hab mich etwas gewehrt. Nun hat Mama ein paar Kratzer im Gesicht – sie hat aber nicht geschimpft! Im Wohnzimmer hab ich gleich meine Schutzecke auf einem weichen Wollteppich an der Couch gefunden. Hierher zieh ich mich, wenn ich wieder Angst habe, auch immer noch zurück. Mama redet und singt ganz viel mit mir und ich höre oft aufmerksam dabei zu. Sie schläft zur Zeit bei mir auf der Couch – das find' ich total ok. Seit der 4. Nacht trau ich mich schon, ganz entspannt auf der Seite zu schlafen. Und auch sonst mache ich tolle Fortschritte, sagt Mama. Sie findet mich sehr gelehrig.

Nachdem ich an den ersten beiden Tagen gar nichts fressen und trinken wollte, tue ich das jetzt noch fast nur abends im Dunkeln – ich glaub, Mama beobachtet mich da heimlich.

Wir gehen bestimmt dreimal am Tag viele Kilometer spazieren, was mir sehr gefällt! Ich gehe brav an der Leine, aber nur an Mamas rechter Seite und ich dreh mich immer wieder nach ihr um, um mich zu vergewissern, dass ich alles richtig mache. Ich weiß jetzt, dass ich auch mal schnuppern oder mich hinlegen darf. Wenn mir irgendwer oder -was begegnet, ducke ich mich meist noch weg – man kann ja nie wissen! An der Straße benehme ich mich noch sehr leichtsinnig, aber so was kannte ich ja auch nicht. Seit ein paar Tagen freue ich mich unterwegs auch auf Leckerchen – die ich seit kurzem sogar aus der Hand nehme! Angefasst und gestreichelt werden mag ich aber noch nicht. Deshalb hab ich auch immer noch ständig mein Geschirr an. Selbst beim Anlegen der Leine mache ich mich immer noch ganz klein. Wenn Mama "Lawando" ruft, fühle ich mich angesprochen und bei „komm“ weiß ich, dass es unterwegs weitergeht.

Die Treppenstufen vor dem Haus gehe ich jetzt auch schon ganz manierlich rauf- und runter. Vorgemacht hat mir das die Dina, die Hündin von Mamas Kollegin. Mit ihr zusammen fühl ich mich noch mal sicherer und bin munterer. Und auch der Diego ist ein toller Kumpel. Mit beiden bin ich schon durch den Garten gestreift. Wenn Mama dann reingeht fiepe ich und suche nach ihr.

So nach und nach trau ich mich immer mehr – oft hinter Mama her - die ganze Wohnung zu erkunden und in alle Zimmer mal reinzuschauen. Als Mama letztens nicht da war, hab' ich einen Putzlumpen zerfetzt.

Die Mama hat mich ganz doll lieb und ich hoffe, dass ich ganz schnell immer mutiger werde, Vertrauen fassen und mich dann auch hingebungsvoll und genüsslich streicheln lassen kann. Demnächst kommt eine Hundetrainerin und die will so was wie TTouch mit mir machen - was das wohl sein soll? Ich werd's beim nächsten Mal berichten.

Bis dahin liebe Grüße
Euer Lawando

 

PS. Einen dicken Gruß und Nasenstüber auch an meinen Bruder Lutter und seine Leute, die ihn schon vor 3 Jahren adoptiert haben und immer wieder an mich erinnert haben!