Dieser Hund wurde vermittelt von www.pro-canalba.eu

Mein 'jetziger' Name
Pepe

Mein Name im Tierheim
Wilmer

Rasse
Mischling

Das ist mein Hund und ich möchte gerne einen neuen Happy End Beitrag hinzufügen

Eintrag vom 22.04.2021
Seit einem Jahr in Nordfriesland

Hallo zusammen,

ich bin´s, Euer Pepe, und ich muss mich unbedingt mal wieder melden.

Es ist jetzt über ein Jahr her, dass ich bei Frauchen und Herrchen in Nordfriesland eingezogen bin und ich kann Euch nur sagen: Mir geht´s fantastisch!

Frauchen und Herrchen kümmern sich super um mich und ich werde immer gut versorgt. Ich bin schon lange nicht mehr so abgemagert wie noch vor einem Jahr und bin zwischenzeitlich zu einem richtigen Prachtkerl geworden. Damit ich nicht zu dick werde (Frauchen kocht richtig gut), gehen wir jeden Tag mehrmals spazieren, Frauchen joggt mit mir und mit Herrchen tobe und kämpfe ich im Garten. Jeden Abend gibt es dann nochmal eine Spiel- und Actionsession im Wohnzimmer, aber da darf ich nicht zu doll machen, sonst gibt´s Ärger. Und manchmal macht Frauchen mit mir auch Gymnastik und Stretchübungen auf dem Fußboden. Keine Ahnung, ob ich das brauche, aber ich mach da mal mit.

In der Woche bin ich vormittags immer alleine und bin dann auch immer ganz brav. Mittags kommen dann Frauchen und Herrchen nach Hause, gehen mit mir spazieren, machen dann Homeoffice und ich unterstütze sie dabei. Bin dann immer auf meiner Homeoffice-Decke.

Schlafen tue ich immer in meinem Super-Körbi. Vormittags steht er in der Küche, nachmittags und abends im Wohnzimmer und nachts oben auf dem Flur. Den brauche ich und er ist mein Rückzugsort, wenn ich mal meine Ruhe haben will.

Ich habe zwischenzeitlich viele neue Freunde kennengelernt, egal ob Menschen, Hunde oder Schafe. Die treffen wir öfter mal, wenn wir gemeinsam bei uns am Deich an der Nordsee spazieren gehen. Und im letzten Jahr waren wir sogar ein paar Tage im Urlaub an der Ostsee. Demnächst soll es wohl eine Woche nach Dänemark in ein Ferienhaus gehen, gemeinsam mit der kleinen Nelly, der alten Hundedame von Oma und Opa. Bin gespannt, wie das wird.

Also wie Ihr seht, habe ich eigentlich immer was vor. So kann es gerne weitergehen.

Ich freue mich einfach, dass ich hier sein darf und es mir so gut geht. Deshalb versuche ich auch immer brav zu sein und immer gut auf Frauchen und Herrchen zu hören.

Bedanken möchte ich nochmal ganz herzlich bei meinen Freundinnen und Freunden von pro-canalba, die mir die Möglichkeit und die Chance gegeben haben, hier zu sein und ein so tolles Zuhause zu haben. Einfach nur Wahnsinn, was Ihr leistet!

Also Leute, macht es gut und bleibt gesund,

 

Euer Pepe.

Eintrag vom 28.04.2020
Meine erste Woche im neuen Zuhause

Hallo Ihr,

ich bin Pepe. Früher hieß ich Wilmer und dann ganz kurz Sunday.

Meinen neuen Namen habe ich bekommen, als Frauchen und Herrchen mich letzten Sonntag abgeholt haben. Liegt wohl daran, dass ich mich, als wir gerade kurz auf der Autobahn waren, aus meiner Box im Kofferraum befreit, mich dann am Gepäcknetz vorbeigezwängt und auf die Rückbank gesetzt habe. Da wollte ich gerne hin, denn Frauchen und Herrchen waren sehr nett zu mir und dort lagen auch die Leckerlies, die sie mitgenommen hatten. Die beiden hielten dann kurz an und Frauchen hat sich zu mir gesetzt. Ich fand das gut und ich glaube die beiden auch. Die sagten dann noch, dass ich ein Ganove wäre und der Name „Pepe“ viel besser zu mir passen würde. Ich finde den auch ok und höre auch schon auf den Namen. Manchmal nennen mich die beiden auch „Peppone“, das aber nur, wenn ich wieder einen Schuh oder etwas anderes geklaut habe.

Mir geht es richtig gut. Ich bin jetzt eine Woche hier in Nordfriesland, mein Zuhause gefällt mir einfach klasse und ich kenne auch schon den Weg zurück, wenn wir vom Spazierengehen wiederkommen. Ich passe jetzt sogar schon auf, dass ich nicht ins Haus mache. Nach zwei Tagen habe ich schon Bescheid gesagt, wenn ich Gassi gehen muss und Frauchen und Herrchen verstehen mich dann auch. Zu den beiden habe ich schon ganz viel Vertrauen, spiele mit den beiden, lasse mich kraulen, schmuse mit ihnen und lege mich sogar auf den Rücken, wenn die beiden da sind. Die müssen ja auch wissen, wo ich mich am liebsten kraulen lasse. Ich bin auch immer ganz brav (na gut, nicht immer!), schlafe ordentlich und lege mich sogar neben den Schreibtisch, wenn Frauchen oder Herrchen Homeoffice machen. Und Fressen klappt auch schon super. Hier gibt es ja so viel tolle Sachen, die so gut schmecken. Am liebsten würde ich den ganzen Tag futtern. Aber Frauchen und Herrchen regeln das so, dass ich nur zu bestimmten Zeiten etwas zu essen bekomme. Verstehe ich noch nicht, aber vielleicht liegt es daran, dass die beiden es genauso machen. Jedenfalls habe ich es schon verstanden, dass ich nicht an den Tisch darf, wenn die beiden essen. Ich muss immer auf meiner Decke warten, bis die beiden fertig sind. Ich darf auch nicht in alle Räume, warte dann aber immer ganz brav auf dem Flur, wenn die beiden z. B. im Badezimmer sind.

Beim Spazierengehen habe ich jetzt schon viel gesehen. Ich habe viele neue Hunde kennengelernt (bisher alle nett) und auch viele Menschen, die sich teilweise echt komisch fortbewegen. Daran habe ich mich auch schon gewöhnt, nur manchmal bin ich noch etwas schreckhaft, wenn einige Geräusche etwas überraschend kommen. Aber das wird von Tag zu Tag besser. Auch von der Familie von Frauchen und Herrchen habe ich schon einige Leute kennengelernt, sogar ein kleines Kindergartenmädchen war dabei. Mit der vertrage ich mich richtig gut. Und mit den anderen auch. Ich bin zwar am Anfang etwas scheu, aber die geben mir dann Leckerlies und dann traue ich mich ran. Und wenn ich die dann einige Zeit und öfter gesehen habe, habe ich auch keine Angst mehr. Leider nehmen die nicht jedes Mal Leckerlies mit.

Tja, das war´s erstmal. Ich kann nur sagen: Nach einer Woche gefällt es mir hier fantastisch und ich möchte gerne für immer hierbleiben. So wie ich Frauchen und Herrchen verstanden habe, sehen die das genauso. Die sind richtig zufrieden mit mir und haben sich –glaub ich- in mich verliebt. Ich soll jetzt lernen, nicht nur für eine halbe Stunde, sondern bald für bis zu fünf Stunden alleine zu bleiben, wenn Frauchen und Herrchen gleichzeitig zur Arbeit müssen. Einer von beiden kommt dann immer mittags wieder und arbeitet von Zuhause. Ich bin mir sicher, dass das klappt und berichte Euch das nächste Mal davon.

Ich zeige Euch auch noch ein paar Fotos von dieser Woche, damit ihr seht, wie gut es mir geht.

 

Euer Pepe