Dieser Hund wurde vermittelt von www.pro-canalba.eu

Mein 'jetziger' Name
Loki

Mein Name im Tierheim
Basti

Rasse
Mischling

Geboren ca.
05.2019

Das ist mein Hund und ich möchte gerne einen neuen Happy End Beitrag hinzufügen

Eintrag vom 03.02.2021
Ein Jahr im neuen Zuhause

Vor einem Jahr haben wir die beiden Fellnasen aus Kirchlengern abgeholt. Kaum zu glauben wie schnell die Zeit vergeht. 

Innerhalb des letzten Jahres hat Loki sich vom unsicheren Hund zum Clown der Familie entwickelt. Zwar ist er Fremden gegenüber nach wie vor skeptisch, allerdings genießt er die körperliche Nähe zu seinen Bezugspersonen und mutiert dabei auch schonmal zum Schoßhund.

Der Alltag verunsichert Loki nicht mehr so stark, so dass er auch belebtere Orte mittlerweile verträgt und z.B. gerne mit zum Stall fährt und auch schon als Zuschauer mit mir auf einem Reitturnier war. Er orientiert sich dabei an den anderen Hunden, die uns begleiten und guckt sich bei denen viel ab. 

Seinen ersten Urlaub hat Loki gemeinsam mit Hundekumpel Pascha in Holland an der Nordsee gemacht. Strand und Meer fand er toll, nur die Treppe im Ferienhaus war ihm nicht geheuer, so dass Herrchen die ersten Tage nachts aufs Sofa gewandert ist, denn Herr Hund schläft am liebsten in unserer Nähe. 

Auch in der Hundeschule entwickelt Loki sich super. Er kann sich deutlich besser konzentrieren und ist nicht mehr so anfällig gegenüber Reizen, so dass wir aktuell Abruf und Freilauf trainieren. Er ist mittlerweile so sicher, dass wir ihn an einer lange Schleppleine in den Feldern laufen lassen können. An Impulskontrolle und Jagdtrieb arbeiten wir weiter. Unser Wunsch ist es, dass er bald endlich auch mit anderen Hunden im Freien rumtollen kann. 

Da uns die Neugierde nicht losgelassen hat, haben wir außerdem einen Gentest gemacht. Wie vermutet handelt es sich bei den beiden hauptsächlich um eine Mischung aus Setter und HSH (entgegen unserer Vermutung kein Maremmano, sondern ein Pyrenäe) sowie einer bunten Mischung diverser weiterer Rassen. Für uns ändert das nichts, da die beiden ein unheimlich freundliches Wesen haben, jedoch können wir so in Trainingssituationen gewisse Verhaltensweisen besser einschätzen. Hauptsache ist für uns jedoch, dass beide Hunde Spaß an der Zusammenarbeit mit uns haben und so haben sie beide ihre ganz eigenen Hobbys gefunden smiley

 

Eintrag vom 07.01.2021
Ich lass' mal meine Schwester Dori was sagen...

...ich wünsche allen Fellnasen und ihren Besitzern ein gesundes und positives 2021.

Den Fellnasen, die im Dezember nach Deutschland zu ihren Familien gekommen sind, wünsche ich eine ganz tolle Zeit hier im neuen und sicheren Zuhause. Auch wenn einige Dinge noch ein wenig Zeit erfordern, nach und nach wird alles einfacher.

Mein Bruder Loki und ich sind genau am 2.2.2020 zu unseren Familien gekommen. Wir hatten das Glück, dass wir nicht noch einmal voneinander getrennt wurden und gemeinsam die Reise von Italien nach Deutschland antreten durften.

Inzwischen sind wir schon richtig groß geworden und haben uns weiter entwickelt zu richtigen Teenagern.  Dass es nicht immer einfach mit uns ist, würde ich blind unterschreiben und Loki entwickelt sich immer mehr zum Schmuser und Charmeur.  Stundenlanges streicheln gehört täglich zu seinen Lieblingsbeschäftigungen, neben Fressen und Spazieren gehen.

Ich habe dafür eher das Jagen und das Buddeln entdeckt und Herrchen und Frauchen behaupten, nach all den Jagdhunden die sie hatten, wäre ich der erste richtige Jagdhund. Das macht mich stolz.

Ich glaube nur mich, denn beide behaupten jetzt, ich würde nur auf einem einsamen Planten jemals ohne Leine laufen dürfen,  da ich bei dem Anblick von Hasen, Rehen, Eichhörnchen, Enten einfach alles um mich herum vergesse. 

Auch die anderen Hunde um mich herum interessieren mich nicht wirklich. Man begrüßt sich kurz und geht weiter. 

Zum Thema weitergehen.  Ich habe mittlerweile auch keine Angst mehr vor Hauseingängen. Bis vor 8 Wochen haben wir unsere Freunde immer über den Garten besuchen müssen und ins Haus wollte ich auch nicht wirklich. Mir fehlte irgendwie immer der Fluchtweg.

Da ich Herrchen und Frauchen jetzt schon viel mehr vertraue nach einem Jahr, gehe ich auch im Dunkeln mit den beiden spazieren und gehe shoppen in der Kauoase und bei paribal.

In einem Jahr sind wir bestimmt ein super Team und vertrauen uns gegenseitig noch viel mehr.

Vielen lieben Dank noch einmal an das pro- canalba Team und macht weiterhin ganz viele Fellnasen und  Menschen glücklich.

Bis bald Dori

Eintrag vom 23.09.2020
Vom Angsthasen zum Quatschkopf

Loki ist seit mittlerweile 6 Monaten bei uns. Der gemeinsame Weg war nicht immer einfach, jedoch hat er ihn stetig weiter in die Herzen der Familie geführt. 

Von beiden Geschwistern war Loki anfangs die größere Herausforderung. Im Gegensatz zu seiner Schwester war er, als er bei uns ankam, ein stark ängstlicher, fast misstrauischer Hund. Menschen haben ihm große Angst gemacht, Berührungen waren für ihn unangenehm und alles an Geräuschen und schnelleren Bewegungen hat ihn überfordert. Bei kleinen Missgeschicken im Umgang hat er schnell das bisschen Vertrauen wieder verloren, was wir uns mühsam erarbeitet hatten. Wenn ein Familienmitglied länger abwesend war (arbeiten etc.) wurde es jedes Mal aufs Neue wieder verbellt. Veränderungen im Alltag waren für ihn stressig, weshalb wir viele Rituale und einen festen Rhythmus aufgebaut haben. 

Nach und nach ist der kleine Eisbär aufgetaut. Erst war es nur ein zögerliches Schwanzwedeln, nach einiger Zeit konnte er ertragen, dass wir ihm nahe kommen und ihn berühren. Dann fing er an, den gleichen Quatsch zu machen, den wir seiner Schwester zuvor bereits abgewöhnt hatten devil Für uns alle war jedoch klar, beide zeigen endlich ein vollkommen normales Verhalten für Junghunde ihres Alters und dafür haben wir auch gern eine angekaute Teppichecke in Kauf genommen wink

Mittlerweile ist aus dem Angsthasen ein Quatschkopf geworden, der Bürsten und Fellkraulen genießt und dessen Mission größtenteils daraus besteht, all unsere Socken zu klauen. Wir haben nach wie vor einige Baustellen: Anfassen dürfen ihn nur seine Bezugspersonen innerhalb der Familie und des Freundeskreises. Bei Frauen tut er sich deutlich leichter, vor Männern und Kindern hat er häufig noch Angst und äußert das auch in Bellen, wenn er sich bedrängt fühlt. Lokis größte Angst stellen jedoch Fahrräder dar. Er kann mittlerweile an einzelnen Radfahrern vorbeigehen, wenn uns Radtouren begegnen, löst das jedoch weiterhin großen Stress bei ihm aus und er benötigt wieder klare Rituale und die Sicherheit seiner Bezugsperson, um die Situation zu meistern. 

Im allgemeinen ist Loki jedoch ein sehr freundlicher und liebevoller Hund. Er ist altersgemäß verspielt und rassetypisch aktiv. Er kann bereits stundenweise alleine bleiben und fährt gut Auto, am liebsten zu stundenlangen Wanderungen im Wald oder Ausflügen zum Pferd. An allen anderen Tagen verwüstet er mit seiner Schwester auch einfach nur gern den Garten und rollt sich im Dreck. Die Geschwister sind nach wie vor ein Herz und eine Seele, weshalb es für uns die beste Entscheidung war, innerhalb der Familie beide Hunde aufzunehmen. Auch mit anderen Hunden kommt Loki gut zurecht. Wenn ihn mal der pubertäre Leichtsinn überkommt, akzeptiert er die Grenzen älterer Hunde gut oder geht Streitereien mit dominanteren Hunden direkt aus dem Weg. Lediglich der Freilauf ist aufgrund seiner Unsicherheit und des doch recht stark ausgeprägten Jagdtrieb derzeit noch nicht denkbar, weshalb wir uns auf Schleppleine und eingezäunte Ausläufe beschränken müssen. Da wir jedoch immer mehr zusammenwachsen und in den letzten 6 Monaten bereits riesige Fortschritte sehen, sind wir optimistisch auch das mit viel Geduld noch ausbauen zu können. Wir haben dabei die Unterstützung einer Hundetrainerin, die im Training mit Tierschutzhunden vertraut ist und stets im Blick hat, dass der Goldbär seinen Pelz vielleicht doch eher von den italienischen Blondinen geerbt hat wink

Wir sind dankbar für diesen tollen Hund, durch den wir wirklich viel lernen durften. Außerdem möchten wir allen anderen Mut machen, die selbst zu Beginn ähnliche Probleme haben. Manche Dinge brauchen Zeit und Geduld und manchmal bedarf es auch einfach eines anderen Blickwinkels auf die Dinge. Aber Loki hat uns beigebracht, dass man viel mehr vom Weg sieht, wenn man ab und zu kleine Umwege in Kauf nimmt. heart

 

Eintrag vom 09.02.2020
Ankunft im Heimathafen

Hallo,

mein Name ist Basti, in meinem neuen Zuhause ruft man mich jetzt Loki.

Am 02.02.2020 bin ich gemeinsam mit meiner Schwester Birte (jetzt Dori) in Deutschland angekommen. Die Reise war sehr aufregend und wir haben anschließend viel geschlafen.

Im Moment ist alles noch sehr neu für mich und ich gehe es ein bisschen vorsichtiger an. Meine neue Familie gibt mir die nötige Zeit, um anzukommen und meine Schwester macht mir vor, dass ich keine Angst haben muss. Täglich finde ich ein bisschen mehr Selbstvertrauen und komme mehr aus mir heraus.

Den großen Garten habe ich bereits erkundet und auch im Haus tolle ich zwischendurch bereits gern mit meiner Schwester herum. Die Katze macht doofe Geräusche, wenn man versucht an ihr zu schnuppern, deshalb habe ich beschlossen, sie zu ignorieren und nur von Weitem zu beobachten.

Ich hoffe, unsere Freunde, die mit uns auf die Reise gegangen sind, sind ebenfalls gut in ihren neuen Familien angekommen.

Bis bald!